

Enterprise Adaptive Resilience Navigator
Das Krisenmanagement-Modell für Unternehmen

Besser entscheiden in der Krise
Weshalb es EARN braucht
Weil es für Unternehmen bisher kein dediziertes Krisenmodell gab
EARN
EARN basiert auf einem für die Industrie und Wirtschaft adaptierten militärischen Führungsprozess und befähigt Unternehmen mit ihren Möglichkeiten, Krisen strukturiert zu führen und zu bewältigen..
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Die Lücke, welche EARN schliesst:
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Für die Strategische Planung bestehen unzählige Modelle und Vorgehensweisen
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Für Notfälle haben sich OODA und FOR-DEC aus der Luftfahrt etabliert
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Für professionelle, militärisch ausgeprägte Krisenstäbe, hat sich das 5+2 Modell etabliert
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EARN wurde entwickelt um Unternehmen ohne permanente, professionelle Krisenstäbe zu befähigen, Krisen besser zu bewältigen
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Einordnung der Modelle
Komplexität / Ausprägung
Strategische
Planung
Situativ
Ganzheitlich
Situativ
Lokal

- 5+2 (Schweizer Armee)
Strategische
Unternehmens-
Planung
Krisen
Management
Notfall
Management
EARN
Unmittelbar
Kurz
Verzögert
Lang
Geplant
Lang
Reaktionsgeschwindigkeit / Dauer
Weshalb es EARN braucht
Bestehende Modelle aus dem Notfall-Management erfüllen die Anforderungen an ein unternehmerisches Krisen-Management nicht
Notfall-Modelle
Bspw. FOR-DEC
FOR-DEC ist ein in der zivilen Luftfahrt entwickeltes Entscheidungsmodell, das Piloten insbesondere unter Zeitdruck und in Stresssituationen unterstützt. Es dient als mentale Struktur, um rasch Orientierung zu gewinnen und handlungsfähige Entscheidungen unter Zeitdruck zu treffen. Geschwindigkeit hat Priorität, jedoch innerhalb eines klaren, sicherheitsorientierten Rahmens.


Piloten arbeiten mit FOR-DEC an einen Notfall
Bspw. OODA
OODA stammt aus der militärischen Luftfahrt und beschreibt einen kontinuierlichen Adaptionszyklus mit dem Ziel, schneller und wirksamer auf Veränderungen zu reagieren als der Gegner oder die Situation. Entscheidend ist nicht die einzelne Entscheidung, sondern das permanente Neubewerten der Lage und die Überlegenheit in der Orientierung.


Pilot mit OODA in einem Dogfight
Im auf die Wirtschaft übertragenen Kontext dienen Notfall-Modelle der strukturierten Organisation von Erstmassnahmen.
In den meisten Fällen werden die Erstmassnahmen, neben den Ersthelfern, von den Blaulichtorganisationen Polizei, Sanität, Feuerwehr und von den Technischen Diensten wahrgenommen.​​​​
Diese Organisationen sind für ihre Einsätze gedrillt und beherrschen diese "blind". Sie sind unmittelbar verfügbar und in der Regel sehr rasch innerhalb von Minuten vor Ort.
Damit fällt für viele Unternehmen das Element der Erstmassnahmen praktisch weg.
Eine Krise ist kein Notfall, sondern eine existenzielle Bedrohung,
und Krisen-Management ist nicht Notfall-Management

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Krisenmanagement verhindert, dass aus einem Ereignis ein Untergang wird.
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Krisenmanagement auf Basis von Notfall-Modellen wird der existenziellen Bedrohung nicht gerecht.

Die Bewältigung einer Krise benötigt eine Methodenkompetenz
EARN entstand aus militärischen Führungsprozessen und wurde für Unternehmen mit ihren Eigenschaften und Möglichkeiten gebaut. Die Methodenkompetenz EARN kann mit wenig Aufwand ausgebildet werden.​​
EARN ist kein Drill, sondern eine Befähigung Krisen besser bewältigen zu können.
Die Methodenkompetenz EARN auf einen blick
Das eigentliche Krisen-Management beginnt nach den Erst-Massnahmen und hat den Fokus auf "Verstehen" und "Entscheiden"
Enterprise Adaptive Resilience Navigator (EARN)

Alarmieren
Verstehen
Problem
erkennen
Team bilden und Rollen festlegen
Optionen
vergleichen
Entscheide
treffen
Umsetzung
steuern
Lage
beurteilen
Problem
erfassen
Erst-Massnahmen
Zeitplanung sicherstellen
Sofortmassnahmen steuern
Lageentwicklung verfolgen
Entscheiden
Umsetzen
Krisen-Methodenkompetenz mit EARN: Verständlich, Intuitiv, Klar
Entscheiden ohne Verstehen macht aus Krisen Katastrophen

Wissen
Vermutungen und
Annahmen
Nicht-Wissen oder
Unbekannt
EARN schafft mit einem intuitiven Schritt für Schritt Vorgehen Klarheit für bessere Entscheide.

Wissen
Intuition
und Erfahrung
EARN stärkt die Resilienz von Unternehmen
EARN macht Krisenmanagement erlernbar und strukturiert die Bewältigung von Krisen in Unternehmen
Gemeinsam besser entscheiden
Krisen-Management mit EARN ist eine Team-Aufgabe

EARN steht dabei für:
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Struktur ohne Starrheit
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Führung ohne Autoritarismus
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Teamorientierung ohne Chaos
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Tempo ohne Hektik
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Sicherheit in der Handlung​
Der Krisenstab beim Briefing durch den Entscheidungsträger
EARN befähigt Krisenstäbe
Notfall-Modelle können gedrillt, jedoch nicht ausgebildet werden
Das Problem der Ausbildung der bestehenden Modelle
Bestehende Modelle wie FOR-DEC oder OODA sind mentale Kurzmodelle. Sie helfen in einem Notfall sich rascher zurechtzufinden.
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Das Problem: Man kann niemandem stundenlang Theorie über FOR-DEC beibringen. Man erklärt es in 5 Minuten ("F steht für Fakten..."). Danach besteht die "Ausbildung" nur noch aus Wiederholung in der Simulation.
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Die Voraussetzung: FOR-DEC setzt voraus, dass die Fachkompetenz (z.B. "Wie fliege ich das Flugzeug?") bereits da ist. Es strukturiert nur das Abrufen dieses Wissens.
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Fazit: Ohne ständiges Training (Drill) verblasst es sofort. Deshalb ist es für Unternehmen, die nur einmal im Jahr üben, untauglich.
Da Unternehmen keine "stehenden Heere" oder "Piloten-Crews" sind, die jeden Tag Notfälle simulieren, ist EARN der konsequente Weg Weg zur Befähigung von Unternehmen für die Bewältigung von Krisen.​
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Bestehende Modelle wie FOR-DEC oder OODA sind für Profis, die in der Situation leben (Piloten/Blaulicht).
EARN ist für Profis, die die Situation managen müssen (Geschäftsführer/Krisenstäbe).
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EARN macht Krisenmanagement als Methodenkompetenz erlernbar
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EARN ist ein Führungsprozess mit Werkzeugen (Templates, Agenden, Rollen).
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EARN reduziert die Abhängigkeit von individueller Erfahrung: EARN funktioniert auch, wenn das "Naturtalent" gerade im Urlaub ist.
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Werkzeuge statt Gedächtnis: Durch vorbereitete Templates und Checklisten muss das Wissen nicht auswendig gelernt, sondern nur angewendet werden.
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Nachhaltigkeit: Einmal geschult, bleibt die Befähigung im Unternehmen (in den Ordnern und Köpfen), auch ohne monatliche Drills.
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Fazit: Weil es physische Artefakte (Templates) und klare Abläufe gibt, können sich die Teilnehmer daran festhalten. Selbst wenn sie unsicher sind, leitet sie der Prozess ("Was steht im Template als nächstes?").
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EARN ist eine Methodenkompetenz. Man lernt ein Handwerkzeug. Selbst wenn man nur einmal im Jahr übt, kann im Ernstfall der Krisen-Ordner mit den Templates aufschlagen werden und der Prozess beginnt zu steuern.
EARN hinterlässt bleibende Spuren, während bestehende Modelle nur eine Erinnerung an die Übung hinterlassen.
Der Kontext von EARN
Krisenmanagement als Notwendigkeit in einer digital vernetzten Welt
Die Entstehung von earn
Alles hat seine Geschichte - auch EARN
Nachdem ich über die Jahre mehrere Krisentrainings in verschiedenen Unternehmen nach dem militärischen 5+2 Modell absolviert habe stellte ich ernüchternd fest, dass die Implementierung der Ausbildung im letzten Unternehmen ausserordentlich schwierig war. Die erste Training habe ich als Teilnehmer im Rahmen einer Krisenausbildung einer kritischen Infrastruktur absolviert. Das Unternehmen verfügte über einen professionellen, stehenden, Krisenstab und ist mit dem 5+2 sehr gut kalr gekommen. Das zweite 5+2 Training habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit im Umfeld von Cyber Defense im VBS mitorganisiert. Diese Ausbildung war für eine departementsübergreifende Gruppe ohne den Anspruch einer anschliessenden Implementierung. Die dritte und vierte Ausbildung mit 5+2 habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit als CIO eines Industrieunternehmens organisiert.​​​
Als militärisch vorbelasteter Major musste ich konsterniert feststellen, dass eine offensichtliche Begriffs-Barriere bestand zwischen der militärischen Führungs-Doktrin und der Bereitschaft des Unternehmens diese Doktrin zu lernen. Rasch musste ich lernen, dass das Unternehmen damit richtig lag, keine "Fremdsprache" für Krisenmanagement zu erlernen, für eine Situation, welche möglich ist, jedoch nicht häufig.
Ich musste erkennen, dass Teilnehmer des ersten Kurses am zweiten Kurs ein Jahr später nach den richtigen Begrifflichkeiten gesucht haben, da sie diese zwischen den Kursen nie brauchten und deshalb wieder vergessen haben.
Es wurde mir klar, dass dies immer so sein wird. Wenn man eine Sprache nicht braucht, verlernt man sie.
Ich suchte deshalb nach einem Krisenmodell für Unternehmen, welches die Sprache der Industrie und Wirtschaft spricht. Ich habe jedoch kein unternehmenstaugliches Modell gefunden, von den operativen Notfall Tools wie FOR-DEC oder OODA abgesehen.
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Als CIO mit knapp 25 Jahren Berufserfahrung in der Industrie und in kritischen Infrastrukturen und 3 Jahre militärischer Ausbildung zuletzt als Major im Umfeld von Cyber Defense habe ich einige Krisen erlebt. Der Entscheid ist rasch gefallen. In einer globalisierten und digital fragmentierten Prozesswelt wird Krisenmanagement auch für Unternehmen eine Notwendigkeit werden. Über die letzten beiden Jahren habe ich mit meinem Verständnis der militärischen Prozesse und meinem Wissen über die unternehmerischen Möglichkeiten in meiner Freizeit EARN entwickelt. Dies, damit Unternehmen die Möglichkeit erhalten in einer ständig unberechenbarerer Welt ihre Resilienz zu stärken.

