

Enterprise Adaptive Resilience Navigator
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Krisenmanagement für Unternehmen

Besser entscheiden in der Krise
Entscheiden können unter Druck und in Unsicherheit.
​EARN ist die Methodenkompetenz für Krisenmanagement im Unternehmen.
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"EARN befähigt Unternehmen, Krisen besser zu bewältigen.
Einfach in der Schulung, intuitiv in der Anwendung.“
— Andy Mühlheim
Die Bewältigung einer Krise benötigt Methodenkompetenz
Bestehende Modelle aus dem Notfallmanagement erfüllen die Anforderungen an ein unternehmerisches Krisenmanagement nicht
Strategie-, Krisen- und Notfallmodelle für Unternehmen
Einordnung der Modelle
Für die strategische Unternehmensplanung gibt es eine Vielzahl von Strategiemodellen.
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Für Krisenmanagement gibt es derzeit nur militärisch geprägte Prozessmodelle.
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Für Notfallmanagement haben sich aus der Luftfahrt OODA und FOR-DEC als Notfallmodelle etabliert.
​EARN füllt die Lücke zwischen Notfallmanagement und strategischer Planung​ für Unternehmen.
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EARN basiert auf einem für die Industrie und Wirtschaft adaptierten militärischen Führungsprozess und befähigt Unternehmen Krisen strukturiert zu führen und besser zu bewältigen.
Komplexität / Ausprägung
Strategische
Planung
Situativ
Ganzheitlich

- MDMP (US Armee
- 5+2 (Schweizer Armee)​
Strategische
Unternehmens-
Planung
Krisen-management
EARN
Notfall-management
Situativ
Lokal
Unmittelbar
Kurz
Verzögert
Lang
Geplant
Lang
Reaktionsgeschwindigkeit / Dauer
Notfallmanagement
Notfallmanagement verhindert, dass aus einem Notfall eine existenzielle Bedrohung entsteht
Notfallmanagementmodelle sind mentale Denkrahmen für die unmittelbare Reaktion auf ein akutes Ereignis, um Menschen, Umwelt und Sachwerte zu schützen und die Lage zu stabilisieren
Notfallmanagementmodelle
FOR-DEC
FOR-DEC ist ein aus der zivilen Luftfahrt stammendes Notfallmodell.
Es dient im Notfall und unter Zeitdruck als mentaler Orientierungsrahmen.


Piloten arbeiten mit FOR-DEC an einen Notfall
OODA
OODA ist ein aus der militärischen Luftfahrt stammendes Entscheidungsmodell.
Es hilft in neuen und sich rasch ändernden Situationen schneller zu entscheiden.

OODA

Pilot mit OODA in einem Dogfight
Im auf Unternehmen übertragenem Kontext dienen Notfallmodelle der Organisation von Erstmassnahmen
Krisenmanagement
Krisenmanagement verhindert, dass eine existenzielle Bedrohung zum Untergang führt
Krisenmanagementmodelle sind Prozessmodelle der Unternehmensführung zur Bewältigung existenzieller Bedrohungen, um handlungsfähig zu bleiben und einen Zielzustand zu erreichen
Krisenmanagementmodelle

Für die Bewältigung von Krisen gab es bisher nur militärische Modelle
Eigenschaften militärischer Modelle:
-
Für Krisen und Entscheide unter Druck, sowie in unklaren Situationen hervorragend geeignet.
-
Benötigen sehr viel Ausbildung
-
Sind eine Doktrin und inhaltlich, sowie sprachlich starr​
-
Nutzen Elemente, welche Unternehmen nicht zur Verfügung stehen
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MDMP der US Armee
Der Transfer eines militärischen Prozessmodells in ein Unternehmen ist aufgrund der unterschiedlichen Sprache und dem unterschiedlichen Kontext ausserordentlich schwierig
krisenmanagement für unternehmen
Unternehmen benötigen für die Bewältigung von Krisen ein Modell, welches einfach zu erlernen ist und ihre Sprache spricht
Enterprise Adaptive Resilience Navigator (EARN )
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EARN ist ein Prozessmodell für Krisenmanagement für Unternehmen
​​​Entstanden aus militärischen Führungsprozessen
Adaptiert für Unternehmen
Das Prozessmodell EARN: Verständlich, intuitiv, klar

Alarmieren
Verstehen
Problem
erkennen
Team bilden und Rollen festlegen
Optionen
vergleichen
Entscheide
treffen
Umsetzung
steuern
Lage
beurteilen
Problem
erfassen
Erst-Massnahmen
Zeitplanung sicherstellen
Sofortmassnahmen steuern
Lageentwicklung verfolgen
Entscheiden
Umsetzen
© Desisera GmbH, www.desisera.ch
Enterprise Adaptive Resilience Navigator (EARN)
Die Methodenkompetenz vom Modell ist intuitiv in der Anwendung und einfach erlernbar
Mit einem Schritt für Schritt Vorgehen entsteht Klarheit für bessere Entscheide in Krisen

Wissen
Vermutungen und
Annahmen
Nicht-Wissen oder
Unbekannt
EARN verwandelt "Nicht-Wissen", Vermutungen und Annahmen in Fakten und Wissen

Wissen
Intuition
und Erfahrung
EARN befähigt Krisenstäbe
EARN macht Krisenmanagement erlernbar und stärkt damit die Resilienz in Unternehmen
Notfallmodelle können "gedrillt", jedoch kaum ausgebildet werden
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Notfallmodelle sind operative Modelle und in wenigen Minuten erklärt, ("F steht für Fakten..."). Danach besteht die "Ausbildung" nur noch aus Wiederholung in Drills. Eine Ausbildung am Modell ist nicht möglich.
Krisenmanagement ist als strategische Aufgabe auf der Ebene Unternehmensführung angesiedelt. Diese Ebene ist durch bestehende Aufgaben und Verantwortungen bereits sehr stark absorbiert.
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Regelmässige Krisenmanagement-Drills sind daher kaum mit der bereits übervollen Agenda einer Unternehmensführung zu vereinbaren.​​​​
​​EARN macht Krisenmanagement als Methodenkompetenz erlernbar
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EARN ist eine Methodenkompetenz und ein intuitiver, strukturierter Prozess für Entscheide unter Druck.
Mit einem Tag Ausbildung können die Grundlagen der Prozessmethodik, immer wieder abrufbar, vermittelt werden.
In der Krise führt das Prozessmodell und die vorbereiteten Templates Entscheidungsträger durch den Prozess.
EARN ist dabei adaptiv und nutzt die Sprache, Mittel und Möglichkeiten des Unternehmens.
EARN reduziert die Abhängigkeit von individueller Erfahrung und funktioniert auch, wenn das "Naturtalent" im Urlaub ist.
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Mit EARN lernt man nicht Wörter, sondern das Verständnis für ganzheitliches Krisenmanagement.
Selbst wenn man nur einmal im Jahr übt, ist der Krisenstab im Ernstfall rasch in der Lage strukturiert zu arbeiten.​
Gemeinsam besser entscheiden mit EARN
Krisenmanagement mit EARN ist eine Team-Aufgabe

EARN steht dabei für:
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Struktur ohne Starrheit
-
Führung ohne Autoritarismus
-
Teamorientierung ohne Chaos
-
Tempo ohne Hektik
-
Sicherheit in der Handlung​
Der Krisenstab beim Briefing durch den Entscheidungsträger
Die Entstehung von EARN
Alles hat eine Geschichte - auch EARN
Nachdem ich über die Jahre mehrere Krisentrainings in verschiedenen Unternehmen nach dem militärischen 5+2 Modell absolviert habe stellte ich ernüchternd fest, dass die Implementierung der Ausbildung im letzten Unternehmen ausserordentlich schwierig war. Das erste Training habe ich als Teilnehmer im Rahmen einer Krisenausbildung einer kritischen Infrastruktur absolviert. Das Unternehmen verfügte über einen professionellen, stehenden, Krisenstab und ist mit dem 5+2 sehr gut klar gekommen. Das zweite 5+2 Training habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit im Umfeld von Cyber Defense in der Armee mitorganisiert. Diese Ausbildung war für eine departementsübergreifende Gruppe ohne den Anspruch einer anschliessenden Implementierung. Die dritte und vierte Ausbildung mit 5+2 habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit als CIO eines Industrieunternehmens organisiert.
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Als militärisch vorbelasteter Major musste ich konsterniert feststellen, dass eine offensichtliche Begriffs-Barriere bestand zwischen der militärischen Führungs-Doktrin und der Bereitschaft des Unternehmens diese Doktrin zu lernen. Rasch musste ich lernen, dass das Unternehmen damit richtig lag, keine "Fremdsprache" für Krisenmanagement lernen zu wollen für eine "HILF-Situation", welche möglich ist, jedoch nicht häufig (HILF = High Impact, Low Frequency).
Ich musste erkennen, dass Teilnehmer des ersten Kurses am zweiten Kurs ein Jahr später nach den richtigen Begrifflichkeiten gesucht haben, da sie diese zwischen den Kursen nie brauchten und deshalb wieder vergessen haben.
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Es wurde mir klar, dass dies immer so sein wird. Wenn man eine Sprache nicht braucht, verlernt man sie.
Ich suchte deshalb nach einem Krisenmodell für Unternehmen, welches die Sprache der Industrie und Wirtschaft spricht. Ich habe jedoch kein unternehmenstaugliches Modell gefunden, von den operativen Notfallmodellen wie FOR-DEC oder OODA abgesehen.
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Als CIO mit knapp 25 Jahren Berufserfahrung in der Industrie und in kritischen Infrastrukturen und rund 1'000 Diensttagen in der Scheizer Armee, zuletzt als Major im Umfeld von Cyber Defense, habe ich einige Krisen miterlebt. Der Entscheid ist somit rasch gefallen, zumal in einer globalisierten und digital fragmentierten Prozesswelt Krisenmanagement auch für Unternehmen eine zwingende Notwendigkeit ist. Mit meinem Verständnis der militärischen Führungsprozesse und meinem Wissen über die unternehmerischen Möglichkeiten, habe ich begonnen EARN zu entwickeln.
Dabei habe ich entschieden das Modell und die Methodik für nicht kommerzielle Zwecke frei nutzbar zu machen (Lizenz&Nutzung). Dies, damit auch Unternehmen die Möglichkeit erhalten mit professionellen Methoden Krisen besser bewältigen zu können. Über mein Unternehmen Desisera GmbH befähige ich heute Unternehmen in der Nutzung der Methodik und biete realitätsnahe "Walk-Throughs" für Krisenstäbe an.
